

Aus der Vita eines Unruhigen (= Bernhard Röhrig)
| 1951 | auf die Welt gepurzelt (schwierige Geburt, da Dickkopf) |
| 1958 | erster Auftritt vor großen Leuten zum Kinderfest mit einem Gedicht |
| danach erst mal 12 Jahre Schule mit integrierter Berufsausbildung | |
| dabei aber auch: Singen im Schulchor Uder, im Chor der EOS Heiligenstadt (neudeutsch: Gymnasium), in der Singegruppe des Kreiskulturhauses, in der Schola der katholischen Gemeinde in Uder, ein halbes Jahr Laienspiel, gelegentliche Rezitationen und Sketches bei verschiedenen Anlässen | |
| 1964 | erste Hauptrolle des Lebens (und auch noch alles gereimt!) |
| 1969 | autodidaktisch Gitarre erlernt (als Beat-Fan obligatorisch) |
| Studienwunsch von Theologie auf Theoretische Physik abgeändert | |
| 1970 | Abitur mit »Sehr Gut«, anschließend trotz vielen Streits mit dem Meister die Facharbeiterprüfung als Kfz-Handwerker auch noch überstanden |
| nach kurzem Abstecher in die Physik aus der Kunststadt Dresden in die Kulturstadt Weimar geflohen, dort Baustoffverfahrenstechnik und Systemtechnik studiert | |
| 1971 | verwirrte Lyrik geschrieben, damit gleich beim Literaturwettbewerb gewonnen |
| 1972 | weil Mund aufgemacht, sofort in die FDJ-Leitung der Hochschule gewählt worden (Verfahren ist bei Kurt Demmler nachzulesen) |
| 1974 | Diplom mit Auszeichnung, danach vier Jahre lang Studenten mit Meß- und Automatisierungstechnik gequält |
| 1977 | von Studentinnen mit in den Madrigalchor Weimar geschleppt, dort viele Jahre im ersten Bass gesungen |
| 1981 | nach zwei Jahren Aspirantur und einem Jahr bangem Warten endlich Technik-Doktor geworden; eine Gruppe kabarettspielwütiger Studentinnen und Studenten mit dem Ansinnen überfallen, für sie Texte zu schreiben, daraus wurde dann das Kabarett DIE ARMBRUST |
| 1984 | dem Ruf des Rektors an die Weimarer Architektur- und Bauhochschule gefolgt, dort vier Jahre lang das kulturelle Leben der Studenten versucht zu beflügeln, daneben eine Lehrveranstaltung „Ästhetik für Ingenieurberufe" aufgebaut und geleitet |
| 1986 | vom Wissensdurst getrieben an die Zentrale Volkskunstschule, dort zum Kabarettleiter (Dramaturgen) qualifiziert |
| 1988 | begannen acht Jahre streit- und fruchtbarer Zusammenarbeit als Dramaturg, Regieassistent und Autor mit dem Erfurter Kabarett DIE ARCHE |
| 1989/90 | erste Solotätigkeit als Kabarettist mit Auftritten bei den monatlichen Veranstaltungen von ARMBRUST und HOLZAUGE im Studentenclub Schützengasse in Weimar |
| 1991 | Kabarett FamilienBande mit Maggie Raabe, erst sporadische dann immer häufigere Auftritte |
| 1992 | Beginn der zweiten Solokarriere nach Ausscheiden der Spielpartnerin |
| 1994 |
Zusammenarbeit mit Dirk Münx als GrienBiest |
| 1996 | Schüchtern sprießende Keime von Internet und neuen Medien fesselten das Interesse und lenkten die Aufmerksamkeit zurück auf berufliches Herkommen und vorwärts auf eine intensive Auseinandersetzung mit technischen Grundlagen und den rasanten Entwicklungen der Informationstechnologie |
| 1997 | Buch »Linux im Netz« (830 Seiten) geschrieben, Kabarettexte für sich selbst und die Erfurter ARCHE, gelegentliche Auftritte mit dem Programm »... und sie lügen voll im Trend!« |
| 1998 | Buch »Datenbanken mit Linux«, Mitarbeit an »BSD mit
Methode« und »KDE - Das K Desktop Environment«, Zeitschriftenveröffentlichungen,
Lehr- und Vortragstätigkeit. Neues Kabarettprogramm »Rette uns, wer kann!« im Herbst fertiggestellt, Voraufführungen, Premiere am 19. November in Gotha |
| 1999 | Buch »SCO OpenServer 5.0.5«, komplett überarbeitete und erweiterte Neuauflagen »KDE 1.1« und »Linux im Netz«, Kabarettprogramm »Sieben Jahre frech« (Premiere im Herbst) - Reprisenprogramm mit den »Best Of«s aus 7 Jahren Solokarriere |
| 2000 | IT-Trainings und Vorträge in ganz Deutschland sowie ein wenig Kabarett |
| 2001/02 | Neben IT-Training, schweißtreibender Datenbank-Implementierung und Weiterarbeit an Buchprojekten wieder größeres Augenmerk auf die politische Satire gerichtet; dadurch eine Reihe sehr erfolgreicher Auftritte, mehrfach auch vor ausverkauften Häusern |
| 2003/04 | Neues Kabarettprogramm »Am Abgrund ist die Aussicht am schönsten« stößt auf ein breites Interesse und damit Bernhard Röhrig in neue Regionen vor. Die zahlreichen Vorstellungen machen den Kabarettisten in großen Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs bekannt. |
| 2005 | Zwei neue Kabarettprogramme: »Alles ein Abwasch - Ein
Mann Programm zum Frauentag« und die Produktion »Der mit dem Golf
branzt« am Chemnitzer Kabarett, gemeinsam mit Altmeister Eckard Lange.
Außerdem eine Neuauflage des Reprisenprogramms »Sieben Jahre frech«. Daneben immer wieder Zeitschriftenveröffentlichungen sowie IT-Trainings in verschiedenen Teilen der Bundesrepublik. |
| 2006-2008 | Die Erfolgsserie mit »Am Abgrund ist die Aussicht am schönsten« und »Sieben Jahre frech« setzt sich fort. Seit April 2007 gibt es eine Neuauflage der Schwarzmal-Klinik unter dem Titel »Ihr Zipperlein, kommet!«. Am 15. November findet in Spremberg die vielbejubelte 100. Vorstellung des »Abgrund«-Programms statt. |
| 2009 | Nach weit über einhundert Vorstellungen erlebt im März »Am Abgrund ist die Aussicht am schönsten« seine letzte Aufführung in Rodewisch/Vogtland. Am Tag darauf werden nochmals Ausschnitte zur Langen Kulturnacht in Gräfenhainichen gezeigt. Gemeinsam mit der Präsentation von Texten und Liedern aus »Ihr Zipperlein, kommet!« begeistert Bernhard Röhrig hier an einem Abend mehr als 500 Zuschauer. |
| 2010 | Neben der Arbeit am neuen Programm gibt es immer wieder gut besuchte Aufführungen von »Ihr Zipperlein, kommet!«. Außerdem ist Bernhard Röhrig als IT-Trainer für verschiedene Schulungsunternehmen im gesamten Bundesgebiet unterwegs. |
Die berühmte Frage:
Herr Röhrig, woran arbeiten Sie zur Zeit?
Gegenwärtig arbeite ich an einem neuen Kabarettprogramm.
Daneben gibt es am aktuellen Programm »Ihr Zipperlein, kommet!« immer wieder zu feilen und zu basteln - man soll halt die Politiker feiern wie sie fallen. Bleiben Sie gespannt auf die nächsten Aufführungen!
Meine Aktivitäten auf technischem Gebiet konzentrieren sich auf die Ausbildung von UNIX- und Datenbankadministratoren sowie Softwareentwicklern in Zusammenarbeit mit rennomierten Bildungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet und im europäischen Ausland (Österreich, Belgien, Finnland). Schwerpunkte sind Sun Solaris, Java, Enterprise Application Servers und Linux. Weiterhin publiziere ich in verschiedenen Fachzeitschriften und berate Firmen und Institutionen bei der Gestaltung ihrer IT-Lösungen bis hin zur Inbetriebnahme.